Veranstaltungsarchiv

Hier finden Sie eine Übersicht der vergangenen Veranstaltungen der AGIPS ab dem Sommer 2002. Das Archiv ist leider nicht vollständig, doch trotzdem sollte es einen guten Überblick über die Aktivitäten der AGIPS geben.

Ankündigungen aktueller Veranstaltungen finden Sie hier

Workshops und Seminare

Berlin-Seminar 2006: Die Kriege der Zukunft
24.03.2006 - 26.03.2006
Als Kooperationsveranstaltung zwischen der AGIPS, dem Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) und dem Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V. (KFIBS) fand vom 24. bis zum 26. März 2006 ein Seminar zum Thema "Die Kriege der Zukunft: Aktuelle und künftige Konfliktszenarien als globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts" in Strausberg bei Berlin statt.
Flyer | Tagungsbericht

Workshop "Transatlantische Sicherheitspolitik"
29.05.2003 - 30.05.2003
AGIPS-Workshop 2003 unter dem Titel "Transatlantische Sicherheitspolitik" in Zusammenarbeit mit dem Berliner Forum Zukunft
Programmübersicht des Workshops

Kooperationsveranstaltungen und Gastvorträge

Gastvortrag "Geheimdienste in Deutschland - Strukturen, Aufgaben und Methoden"
16.12.2004 (Dr. Kai Hirschmann)
Flyer | Veranstaltungsbericht

StIP-Visite 2
27.10.2004
Flyer

StIP-Visite
10.08.2004
Flyer

reguläre Veranstaltungen

Sicher? Die GASP der EU
24.05.2007 (Jan David Blaese)
Seit dem Vertrag von Maastricht 1992 bildet die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) die zweite, intergouvernementale Säule der Europäischen Union. Was genau verbirgt sich hinter der Abkürzung GASP, wo beginnt und wo endet die Zusammenarbeit der EU-Staaten? Welche Mittel und Instrumente werden für ihre Durchführung eingesetzt?

Demokratisierung der Medien
12.01.2007 (Rüdiger Voigt)
Die rasche Weiterentwicklung des World Wide Web und die weiter steigende Verbreitung von Breitbandanschlüßen, hat – zumindest in den postindustriellen Gesellschaften – dazu geführt, dass potenziell jeder die Möglichkeit hat das Medium Internet zu gestalten. Dieses verschmilzt langsam aber sicher mit den traditionellen Medien, wie es sich exemplarisch an der New York Times aufzeigen lässt, welche seit Jahren ihre Online-Ausgabe ausbaut und inzwischen auch Videoberichterstattung dauerhaft integriert hat. Portale wie YouTube erlauben es auch nicht so finanzkräftigen Gruppen oder Personen ihre Ansichten der Welt in Bild und Ton mitzuteilen. Weblogs wiederum nähern sich dem Journalismus. Alle diese Entwicklungen sind insofern positiv, als das sie Demokratie stärken, da sie den bisher Ungehörten eine Stimme geben. Gleichzeitig nutzen jedoch auch Extremisten jeder Art die neuen Möglichkeiten ihre Propaganda zu verbreiten. Somit sind aber immer mehr und immer umfassendere Informationen verfügbar, zugleich wird es immer schwerer in dieser Flut gefundene Informationen richtig zu bewerten.

Wirtschaft und Konflikte südlich der Sahara
06.07.2006 (Jan-David Blaese)

Ist die westliche Entwicklungshilfepolitik sinnvoll?
29.06.2006 (Dirk Baehr)
Einer der bekanntesten Gegner der westlichen Entwicklunghilfepolitik ist der kenianische Wirtschaftswissenschaftler James Shikwati. In seine Texten weist er auf die Fehlwirkungen dieser Politik hin. Bedeutend für ihn ist, dass sich die Armut der afrikanischen Staaten für deren Eliten auszahlt. Denn die Eliten profitieren von den ca. 25 Milliarden Dollar Entwicklungshilfegeldern, die jährlich nach Afrika fließen. Die Gelder werden zumeist den Regimen zur Verfügung gestellt, die hingegen ihre korrupten und despotischen Machenschaften weiterhin betreiben. Die Finanzhilfen fließen meistens nicht zu den armen Menschen, sondern versickern in den staatlichen Institutionen. Somit fördert die Entwicklungshilfe die Stabilisierung der staatlichen Institutionen korrupter Herrscher. Shikwati behauptet sogar, dass die Entwicklungshilfe feudale Herrschaftsstrukturen in Afrika fördere. Ist das der Sinn westlicher Entwicklungshilfepolitik?
Empfehlenswerte Literatur:

  • James Shikwati: Fehlentwicklungshilfe, in: IP 4/2006

Geographische Erklärungsansätze für sog. Unterentwicklung und politische Krisen
25.05.2006 (Rüdiger Voigt)
Anhand ausgewählter Beispiele aus afrikanischen Staaten werden verschiedenen geographische Theorien vorgestellt, welche versuchen Unterentwicklung zu erklären. Im Anschluß wird diskutiert, ob diese Theorien und Modelle taugen um Konflikte zumindest teilweise zu erklären.
Empfehlenswerte Literatur:

  • Franz Nuscheler Entwicklungspolitik
  • Fred Scholz: Geographische Entwicklungsforschung

Exkurs: Die Neocons und der Irakkrieg
18.05.2006 (Carsten Michels)
Wenigstens die deutschen Feuilletonisten scheinen sich einig zu sein: Die Bush-Administration wurde von einem kleinen Zirkel Neokonservativer eingenommen, welche den außenpolitisch unerfahrenen Präsidenten zum Einmarsch in den Irak im März 2003 drängten. So war es zumindest in den überregionalen Gazetten zu lesen. Fraglich bleibt trotzdem, ob sich diese anscheinend herrschende Auffassung kritiklos vertreten lässt, denn nach wie vor leidet diese Sichtweise an einer groben Verallgemeinerung. Der Vortrag versucht deshalb zu klären, was man unter Neokonservatismus in den USA zu verstehen hat, welche außenpolitischen Grundannahmen ihm innewohnen und in wie weit sich diese mit der Invasion des Zweistromlandes vereinbaren lassen.
Empfehlenswerte Literatur:

  • Dorrien, Gary J.: Imperial Designs: Neoconservatism and the New Pax Americana, London 2004.
  • Halper, Stefan / Clarke, Jonathan: America Alone – The Neo-Conservatives and the Global Order, Cambridge 2004.
  • Stelzer, Irwin (Hrsg.): The Neocon Reader, New York 2004.

Der außenpolitische Realismus bei Herodot und Thukydides
08.12.2005 (René Denzer)
Die Denkschule des Realismus scheint wie keine andere die Phasen von Krieg und Frieden im internationalen System zu erklären und theoretisch zu erfassen. Vordenker finden sich bereits im antiken Griechenland mit Herodot und Thukydides deren Werke auf einzigartige Weise auf ihre Nachwelt wirkten und wirken.
Empfehlenswerte Literatur:

  • Herodot: Historien
  • Thukydides: Der Peloponnesische Krieg
  • Reinhold Bichler: Herodot, 2. Aufl., Darmstadt 2001.
  • Otto Lendle: Einführung in die griechische Geschichtsschreibung, Darmstadt 1992.
  • Torry J. Luce: Die griechischen Historiker, Düsseldorf/Zürich 1998.
  • Klaus Meister: Die griechische Geschichtsschreibung, Stuttgart [u.a.] 1990.
  • Wolfgang Schadewaldt: Die Anfänge der Geschichtsschreibung bei den Griechen: Herodot, Thukydides, 3. Aufl., Frankfurt a.M. 1990.
  • Holger Sonnabend: Thukydides, Hildesheim [u.a.] 2004.

Neo-Gramscianismus
24.11.2005 (Dirk Baehr)
Durch die Rezeptionen der Schriften von Antonio Gramsci ergaben sich neue spezifische Fragestellungen, in deren weiteren wissenschaftlichen Erforschung mehrere Theoriezweige entstanden, die heute als Varianten des Neo-Gramscianismus bezeichnet werden. Ein Theoriezweig beschäftigt sich mit der Analyse der internationalen Beziehungen. Robert Cox leitete im Jahre 1981 den ersten Versuch ein, die Schriften Gramscis in Bezug auf die Internationalen Beziehungen weiter anzuwenden. Dabei beleuchtete Cox die Qualität der amerikanischen Hegemonie innerhalb internationaler Organisationen. Aus diesen Forschungen entstand der Theoriezweig 'Critical International Relations'.
Empfehlenswerte Literatur:

  • Jacobitz, Robin: Antonio Gramsci - Hegemonie, historischer Block und intellektuelle Führung in der internationalen Politik. Marburg 1991.
  • Pijl, Kees van der: Vordenker der Weltpolitik. Einführung in die internationale Politik aus ideengeschichlicher Perspektive. Opladen 1996.
  • Giesen, Klaus-Gerd (Hrsg.): Ideologie in der Weltpolitik. Wiesbaden 2004.
  • Brodocz, Andre/ Schaal, Gary S. (Hrsg.): Politische Theorien der Gegenwart I. Eine Einführung, Opladen 2002, S.439-470.

Überlegungen zum demokratischen Frieden
03.11.2005 (Carsten Michels)
Über Jahrhunderte gehörte das Führen von Kriegen zum selbstverständlichen Instrument von Staaten, um ihre Interessen durchzusetzen. Militärische Gewaltanwendung unterlag keinen Restriktionen, war vielmehr Alltag in den internationalen Beziehungen. Mit zunehmender Demokratisierung der Herrschaftsverhältnisse änderte sich dies, denn Demokratien seien grundsätzlich friedlicher als andere politische Systeme. Sie führten fast keine Kriege gegeneinander. In dieser Stunde sollen einige Überlegungen zur Gültigkeit dieser fast schon ’Gesetzmäßigkeiten’ angestellt werden, auch in Verbindung mit den jüngsten weltpolitischen Ereignissen.
Empfehlenswerte Literatur:

  • Czempiel, Ernst-Otto: Kants Theorem. Oder: Warum sind die Demokratien (noch immer) nicht friedlich?, in: Zeitschrift für internationale Beziehungen, 3 (1) 1996, S. 79-101.
  • Geis, Anna: Diagnose: Doppelbefund? Ursache ungeklärt? Die Kontroversen um den demokratischen Frieden, in: Politische Vierteljahresschrift, 42 (2) 2001, S. 282-298.
  • Kant, Immanuel: Zum ewigen Frieden: Ein philosophischer Entwurf, Stuttgart, 1984 (1795).
  • Müller, Harald: Antinomien des demokratischen Friedens, in: Politische Vierteljahresschrift, 43 (1) 2002, S. 46-81.

Nutzung von Karten und Geo-Informationssystemen für die sicherheitspolitische Analyse und Lagebilderstellung.
27.10.2005 (Rüdiger Voigt)
Karten sind ein hervorragendes Mittel um sicherheitspolitische Untersuchungsgegenstände mit räumlicher Komponente (Resourcenkonflikte, Krisengebiete, Grenzverläufe, Flüchtlingsströme, uvm.) visuell erfaßbar und deutlich zu machen. Geo-Informationssysteme (GIS) erlauben unter anderem weitergehende Analysen am Rechner und die Simulation möglicher Entwicklungen. Wo Licht ist , ist bekanntlich auch Schatten: Karten wurden und werden wiederholt zur Manipulation eingesetzt bzw. einfach falsch interpretiert. Ziel des Vortrages ist es einerseits die positiven Nutzungsmöglichkeiten von Karten und GIS aufzuzeigen und andererseits beim Vermeiden typischer Interpretationsfehler und beim Aufdecken von Manipulationsversuchen zu helfen.
Empfehlenswerte Literatur:

Polizeiliche Bekämpfung des islamistischen Terrorismus
28.07.2005 (René Denzer)

Deutschlands zukünftige Rolle in der NATO
21.07.2005 (Benjamin Teutmeyer)

Geopolitische Problemkreise deutscher Sicherheitspolitik
14.07.2005 (Dirk Baehr)

Das Verhältnis von ESVP und NATO: zwischen Konkurrenz und Partnerschaft
07.07.2005 (Rüdiger Voigt)

Ein deutscher Sitz im VN-Sicherheitsrat
23.06.2005 (Carsten Michels)

Information und Informationsmanagement in der Sicherheitspolitik
20.01.2005 (Rüdiger Voigt)

Das Sicherheitsdilemma als Problem des politischen Realismus
13.01.2005 (Carsten Michels)

Die Proliferation von Gaszentrifugen und ihre Auswirkungen auf ein mögliches Atomwaffenprogramm Irans
09.12.2004 (Martin Leeser)

Rolle und Auswirkungen von Massenvernichtungswaffen im asiatischen Raum
22.07.2004 (Rüdiger Voigt)

Chinas "Energie-Hunger" - Chancen und Gefahren
15.07.2004 (René Denzer)

Zwischen globalem Anspruch und asiatischer Vorherrschaft - Chinas Rolle im 21. Jahrhundert
08.07.2004 (Benjamin Teutmeyer)

Organisierte Kriminalität in Asien
01.07.2004 (Dirk Baehr)

Der chinesisch-taiwanesische Konflikt und die Rolle der USA
24.06.2004 (Kerstin Scholz)

Sicherheits- und Entwicklungspolitik am Beispiel der Philippinen
17.06.2004 (Nathalie Bouchez)

Der Aceh-Konflikt in Indonesien. Auswirkungen auf die Stabilität Südostasiens?
27.05.2004 (René Denzer)

Chinapolitik unter der Regierung Schröder
06.05.2004 (Carsten Michels)

Iran
04.12.2003 (Christian Schmies)

Saudi-Arabien
27.11.2003 (Nathalie Bouchez)

Der Irak
20.11.2003 (René Denzer)

Zentralasien
12.11.2003 (Carsten Michels)

Der Irak-Konflikt
17.07.2003 (Katharina Komarek)

Der Jugoslawien-Konflikt
10.07.2003 (Christina Baetzel)

Die Zukunft des Krieges
03.07.2003 (Oliver Lorenzen)

Der Vietnam-Krieg
26.06.2003 (Nathalie Bouchez)

Der Korea-Krieg / Kalte Krieg
05.06.2003 (Tim B. Peters, M.A.)

Der 1. Weltkrieg
22.05.2003 (Philip Rosin)

Konflikt-Problematik
15.05.2003 (Nathalie Bouchez)

Theorien des Krieges
08.05.2003 (René Denzer)

Rußland und die NATO
12.12.2002 (Christina Baetzel)

Rußland und die EU-Osterweiterung. Die Bedeutung für Kaliningrad
05.12.2002 (René Denzer)

Rußland als Energieversorger
28.11.2002 (Oliver Lorenzen)

Rußlands Wirtschaftsverflechtungen
21.11.2002 (Nathalie Bouchez)

Militärpolitik und Militärstrategie
14.11.2002 (Christina Baetzel)

Konzepte russischer Außenpolitik
07.11.2002 (Christian Schmies)

Außenpolitische Entscheidungsprozesse
31.10.2002 (Tim B. Peters, M.A.)

Das politische System Rußlands
24.10.2002 (Tim B. Peters, M.A.)

Das amerikanische Raketenabwehrsystem
10.07.2002 (René Denzer und Patrick Fitschen)

Proliferation / Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen
03.07.2002 (René Denzer)

Das transatlantische Verhältnis gegenüber Russland
26.06.2002 (Tim B. Peters)

Terrorismus
19.06.2002 (Carsten Michels)

Militär-Technologie
12.06.2002 (Christian Schmies)

Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Gegensatz zu den USA
05.06.2002 (René Denzer)

Das transatlantische Verhältnis von 1989 bis heute
29.05.2002 (Christian Schmies)

Das transatlantische Verhältnis ab Ende des 2. WK bis 1989
15.05.2002 (Frauke Muth)